Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsmedizin, Dr. Klein, Dr. Rost und Kollegen

Abstammungsgutachten

Kennzeichnung des Probenmaterials:

Als Probenmaterial kann EDTA-Blut oder ein Wangenschleimhautabstrich verwendet werden. Die EDTA-Blutröhrchen bzw. die Stieltupfer sind in Gegenwart der zu untersuchenden Person eindeutig und unverwechselbar zu beschriften. Bitte kennzeichnen Sie alle Entnahmematerialien mit einem wasserfesten Filzstift mit dem Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Abnahmetag und -ort. Bei Verwendung von Schleimhautabstrichtupfern kennzeichnen Sie bitte das Röhrchen und den Griffstopfen mit einer Nummer von 1 bis 9, um eine Verwechslung der Tupfer beim Trocknen auszuschließen. Bitte beachten:

  • Es gelten die Richtlinien der Gendiagnostik-Kommission (GEKO) für die Erstellung von Abstammungsgutachten vom 26. Juli 2012, nach denen alle beteiligten Personen schriftlich ihr Einverständnis erklären müssen. Die Probennahme und Identitätssicherung müssen dokumentiert und durch eine geeignete sachkundige und im Verfahren neutrale Person durchgeführt werden. Dies kann ein Arzt sein oder auch z.B. Mitarbeiter eines Jugend- oder Gesundheitsamtes.
  • Nach den Richtlinien der zuständigen Fachgesellschaften und unseres QM-Systems müssen unbeschriftete Materialien verworfen werden.
  • Die Kontamination des Untersuchungsmaterials mit dem Material anderer Personen ist unbedingt zu vermeiden, da sonst bei der Mehrzahl der molekulargenetischen Untersuchungsverfahren durch nachfolgende Amplifikationsschritte (PCR) die Gefahr von Fehlinterpretationen besteht.