Gewinnung und Kennzeichnung des Untersuchungsmaterials:
Bitte kennzeichnen Sie alle Entnahmematerialien mit einem wasserfesten Filzstift mit dem Namen, Vornamen, Geburtsdatum, ggf. Abnahmetag und der Uhrzeit oder benutzen Sie Barcode-Etiketten mit eindeutiger Auftragsnummer. Bei Verwendung von Schleimhauttupfern kennzeichnen Sie bitte das Röhrchen und den Griffstopfen mit einer Nummer von 1 bis 9, um eine Verwechslung der Tupfer beim Trocknen auszuschließen. Bitte beachten:
- Nach den Richtlinien der zuständigen Fachgesellschaften und unseres QM-Systems müssen unbeschriftete Materialien grundsätzlich verworfen werden.
- Die Kontamination des Untersuchungsmaterials mit dem Material anderer Personen ist unbedingt zu vermeiden, da sonst bei der Mehrzahl der molekulargenetischen Untersuchungsverfahren durch nachfolgende Amplifikationsschritte (PCR) die Gefahr von Fehlinterpretationen besteht.
- Für eine effiziente nutrigenetische Beurteilung benötigen wir eine exakte Ernährungsanamnese. Verwenden Sie hierfür bitte unser Anforderungsformular. Zusätzliche, immunologische Bestimmungen einzelner Parameter sind nach Rücksprache möglich.
Allgemeine Hinweise:
Ausgangsmaterial der meisten nutrigenetischen Untersuchungen ist DNA (DNS), die aus kernhaltigen Zellen gewonnen wird. Prinzipiell ist in allen kernhaltigen Zellen die komplette genetische Information vorhanden und einer Analyse durch molekulargenetische Methoden zugänglich. Für die Untersuchung nutrigenetischer Parameter muss der Patient zur Probennahme nicht nüchtern sein.
Probenstabilität:
Da DNA äußerst stabil ist, kann das Untersuchungsmaterial mehrere Tage bei Raumtemperatur gelagert und verschickt werden. Der Transport ist nicht zeitkritisch.